Initiative “Stolpersteine in Karben”
Presseberichte 2007/2006
Für die umfangreiche Berichterstattung bedanken wir uns bei: Blickpunkt Karben, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Neue Presse, Frankfurter Rundschau, Karbener Zeitung, Rhein-Main-News, Das Stadtmagazin, Wetterauer Wochenboten, Wetterauer Wochenpost, Wetterauer Zeitung
08. Nov. 07 (50) "Karbener Zeitung"                          (Text: Artikel anklicken) >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 07. Nov. 07 (49) "Frankfurter Allgemeine Zeitung" -14 Gedenksteine in Groß-Karben verlegt- 07. Nov. 07 (48) "Wetterauer Zeitung" -Jeder Stein erzählt eine Geschichte- 07. Nov. 07 (47) "Wetterauer-Wochen-Bote" -Über die Geschichte stolpern- 06. Nov. 07 (46) "Frankfurter Rundschau" -Karbener Stolpersteine- 06. Nov. 07 (45) "Wetterauer Zeitung" -Man stolpert mit Kopf und Herz- 05. Nov. 07 (44) "Frankfurter Neue Presse" -Karben gedenkt seiner toten Juden- 03. Nov. 07 (43) "Frankfurter Neue Presse" -Nur eine Junker-Tochter kam durch- 03. Nov. 07 (42) "Frankfurter Rundschau" -Kunst-Aktion würdigt Opfer- 01. Nov. 07 (41) "Karbener Zeitung" -Stolpersteine- 27. Okt. 07 (40) "Wetterauer Zeitung" -Steine gegen das Vergessen- 27. Okt. 07 (39) "Wetterauer Wochenpost" -Warnung vor Vergessen- 25. Okt. 07 (38) "Frankfurter Neue Presse" -Was aus unseren Karbener Juden wurde- 25. Okt. 07 (37) "Wetterauer Zeitung" -Er nennt Verfolger und Verfolgte beim Namen- 25.Okt. 07 (36) "Neue Frankfurter Presse" -In großer Gefahr den Nazis getrotzt- 25. Okt. 07 (35) "Wetterauer Zeitung" Weitere Informationen: Artikel anklicken>>>>>>>>>>>>>>> 24. Okt. 07 (34) "Blickpunkt Karben" -Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.- 22. Okt. 07 (33) "Frankfurter Neue Presse" -Streiflichter durch die Geschichte- 20. Okt.07 (32) "Frankfurter Neue Presse" -Abgeschoben ins Altersheim- 20. Okt. 2007 (31) "Wetterauer Zeitung" -Sonderband zur Geschichte der Juden- 18. Okt. 07 (30) "Karbener Zeitung" -Widerstand- 17. Okt. 07 (29) "Wetterauer Zeitung" -Infoabend und Steinverlegung- 17. Okt. 07 (28) "Frankfurter Rundschau" -Vortrag über Widerstand- 15. Aug. 07 (27) "Frankfurter Neue Presse" -Mitten aus Karben in den Tod- 08. Aug. 07 (26) "Frankfurter Neue Presse" -Von Roggau in eine trügerische Sicherheit- -01. Aug. 07 (25) "Frankfurter Neue Presse" Bericht der “Frankfurter Neue Presse” am 01.08.2007 (von Susanne Krejcik) ... Edgars Opa, Karl Kahn, wurde am 26. Juli 1862 in Groß-Karben geboren. Er heiratete Johanna, geborene Lösermann, die später von allen Oma Hannchen genannt wurde und am 27. April 1863 in Reichelsheim im Odenwald zur Welt kam. Karl Kahn betrieb eine Schuhmacherei in der Burg-Gräfenröder Straße 15. Nach dem Tod seines Vaters Isaak übernahm er zusätzlich dessen Gastwirtschaft. So zog die Familie in die Burg-Gräfenröder Straße 20, wo Karl Kahn fortan sowohl die Schuhmacherei als auch die Gastwirtschaft betrieb. Er starb 1915. Mit Ehefrau Johanna hatte er neun Kinder, eines davon war Tochter Hilda, geboren am 27. November 1887 in Groß-Karben. Hilda heiratete am 2. März 1921 Seligmann Braun, der am 7. November 1887 in Dusemond, heute Brauneberg an der Mosel, geboren war und Sally gerufen wurde. Wie schon Vater und Großvater, betrieben sie weiterhin die Gaststätte und das Schuhmachergeschäft in der Burg-Gräfenröder Straße 20. Sally Braun war in den 1920er-Jahren SPD- Mitglied und im Gemeinderat von Groß-Karben tätig. Der am 27. Januar 1922 geborene Sohn Edgar blieb das einzige Kind von Hilda und Sally. Edgar ging unter anderem mit Willi Muth und Karl Krieg in den Kindergarten. Mit dem Nachbarsjungen Krieg heckte Braun manchen Jugendstreich aus, bis die Freundschaft durch den Einfluss nationalsozialistischer Propaganda zerstört wurde. Nach vier Jahren Volksschule wechselte Edgar Braun auf die Realschule nach Bad Vilbel. Nach zunehmenden Repressalien – durch die 1935 verabschiedeten „Nürn- berger Gesetze“ wurden Juden zu Bürgern zweiter Klasse degradiert – stellte Familie Braun einen Antrag auf Ausreise in die USA. Oma Hannchen begab sich im Juni 1936 mit anderen Familienmitgliedern auf die Reise über den großen Teich, Edgar reiste mit seinen Eltern am 14. Oktober 1936 mit dem Schiff von Hamburg ab. Auf diese Weise konnte die Familie ihr Leben retten. Bereits in den 1920er-Jahren war Edgars Onkel Max Kahn in die USA ausge- wandert, so dass er im fremden Land bereits Fuß gefasst hatte und die Brauns eine Anlaufstelle hatten. In den USA war Vater Sally weiterhin als Schuhmacher tätig. Einige Jahre später lernte Edgar Braun in New York seine spätere Frau Inge, geborene Rosenbaum, kennen, die 1938 aus Bremen in die USA ausgewandert war. Im Jahr 1943 ging er in den USA zur Armee und kam 1945 als Offizier und Dolmetscher nach Frankfurt. Ende Mai 1945 fuhr er in seinen Geburtsort Groß- Karben und fotografierte die Ruinen der 1840 oder 1872 erbauten Synagoge an der Heldenberger Straße 10. Das jüdische Gotteshaus, in dem seine Eltern 1921 geheiratet hatten, wurde in der Pogromnacht angezündet. Zudem fertigte Braun aus der Erinnerung heraus eine Skizze an, die nach Informationen der Initiative Stolpersteine das einzige Dokument ist, das die Synagoge als vollständiges Gebäude abbildet. Nach der Militärzeit erhielt Edgar Braun in den USA ein Stipendium und studierte Wirtschaftskunde, später war er in der Versicherungsbranche tätig. Mit Ehefrau Inge hat er zwei Töchter und vier Enkel. Gemeinsam mit Tochter Barbara kam er im Jahr 1993 zu den „Tagen der Be- gegnung“ nach Karben. Zur 700-Jahr-Feier Groß-Karbens waren außer ihm weitere ehemalige jüdische Bürger eingeladen, ihre Heimatstadt zu besuchen. Edgar Braun starb 1999 in New-York. Seine Frau Inge ist 82 Jahre alt und lebt in New York. 25. Juli 07 (24) "Frankfurter Neue Presse" -Dem braunen Mob entflohen- 19. Juli 07 (23) "Frankfurter Neue Presse" -Lea Weinbergs Nähschule in Rendel- 02. Juli 07 (22) "Frankfurter Neue Presse" -Das Glück half ihr zu überleben- 30. Juni 07 (21) "Wetterauer Wochenpost" -Ins Land der Täter zurückgekehrt- 30. Juni 07 (20) "Wetterauer Zeitung" -14 Stolpersteine werden im November verlegt- 29. Juni 07 (19) "Wetterauer Zeitung" 27. Juni 07 (18) "Frankfurter Neue Presse" 22. Juni 07 (17) "Wetterauer Zeitung" -Ich war zwanzig, als sie mich nach Auschwitz brachten- 21. Juni 07 (16) "Karbener Zeitung" -Nach Auschwitz deportiert- 20. Juni 07 (15) "Wetterauer-Wochen-Bote" -Initiative informiert am 27. Juni- 16. Juni 07 (14) "Frankfurter Rundschau" -Stolperstein Veranstaltung mit Trude Simonsohn- 29. Mai 07 (13) "Blickpunkt Karben" -Jetzt auch Stolpersteine in Karben- 03. März 07 (12) "Wetterauer Zeitung": -Magistrat schlägt gemeinsamen Grundsatzbeschluss vor- 03. März 07 (11) "Frankfurter Neue Presse" -Parlament pro Stolpersteine- 22.Feb. 07 (10) "Karbener Zeitung"             (Text: Artikel anklicken) >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 17. Feb. 07 (9) "Frankfurter Neue Presse" -Alle wollen Stolpersteine verlegen- 17. Feb, 07 (8) "Wetterauer Zeitung" -Die Ereignisse wachhalten und mahnen- 17. Feb. 07 (7) "Frankfurter Rundschau" -Karbener Politiker wollen Stolpersteine- 09. Feb. 07 (6) "Frankfurter Rundschau" -Stolpersteine sollen mahnen- 08. Feb. 07 (5) "Karbener Zeitung" -Stolpersteine- 03. Feb. 07 (4) "Wetterauer Wochenpost" -Initiative will Stolpersteine verlegen- 02. Feb. 07 (3) "Wetterauer Zeitung" -Initiative will Stolpersteine verlegen- 28. Dez. 06 (2) "Karbener Zeitung"       (Text: Artikel anklicken) >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 21. Dez. 06 (1) "Frankfurter Neue Presse" -Auch Karben will Stolpersteine-
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