Initiative “Stolpersteine in Karben”
Juden in Groß-Karben: Familien  (alle Straßen - außer Bahnhofstraße) 
Archiv-Seite 1-A Juden in Groß-Karben          alle Straßen - jedoch nicht Bahnhofstraße    (Juden in der Bahnhofstraße in Groß-Karben: siehe Archiv 1-B >hier) Fotos und Dokumente können durch Anklicken vergrößert werden!  ------------------------------------------------------------------------------------ Personen, die in der Namensliste kursiv dargestellt sind, haben in den 1930er Jahren in Karben nicht mehr gewohnt! ------------------------------------------------------------------------------------ Der Text dieser Website wird laufend aktualisiert (entsprechend weiterer Recherchen und Gespräche mit Zeitzeugen)! ------------------------------------------------------------------------------------ Zeittafel: Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus: >hier ------------------------------------------------------------------------------------ Abkürzungen und Quellenangaben: >>>auf dieser Seite ganz unten! Die Mikwe (M) ist ein rituelles Tauchbad. Sie dient nicht der körperlichen Hygiene. (mehr über Mikwe: >hier) Archiv-Seite 1-A Juden in Groß-Karben          alle Straßen - jedoch nicht Bahnhofstraße    (Juden in der Bahnhofstraße in Groß-Karben: siehe Archiv 1-B >hier) Parkstraße 1  (seinerzeit Schulstraße 1) Das Haus hieß im Volksmund "das Dreimädelhaus", weil dort drei ledige Schwestern wohnten, die von ihrem Bruder Max (Bahnhofstraße 20) unterstützt wurden. Grünebaum, Abraham I, geb am 7.12.1811 in ?). Frucht- und Kartoffelhändler. Er war mit Dina Grünebaum geb. Baum verheiratet (Sterbebucheintrag: Gr.-K. 8/1904) >>> Am 12.7.1904 verstorben und auf jüd. Friedhof in Groß-Karben beerdigt. Er war mit Dina Grünebaum geb. Baum verheiratet (Sterbebucheintrag: Gr.-K. 8/1904) Grünebaum Dina, geb. Baum,(geb 24.08.1824 in ?, Ehefrau von Abraham I. >>> Am 20.6.1913 verstorben und auf dem Friedhof in Groß-Karben beerdigt. Grünebaum, Tobias (geb am 10.04.1852 in Groß-Karben), Sohn von Abraham I und Dina. Heiratete am 01.12.1885 Mina Müller, geb. am 07.04.1851 in Windecken, (Eltern: Fruchthändler Abraham Müller + Rebecka, geb. Wolf) (SCH) Kinder: Bella (*09.05.1887), Rebekka (*06.06.1888), Irma (*01.02.1895), Babette (*15.05.1890, +1894). >>> Am 16.09.1900 verstorben und auf dem Jüd. Friedhof in Groß-Karben beerdigt. Seine Witwe hatte bis 1915 (oder länger) eine Spezereihandlung in der Heldenberger Straße 1 (bereits 1921 wohnte hier die Familie Josef Junker). Sie verstarb am 1.6.1924 und ist auf dem Jüd. Friedhof in Groß-Karben beerdigt (ES) Grünebaum Isaak (geb am ??), Sohn von Abraham I und Dina >>> mit 36 Jahren am 30.03.1882 verstorben und auf dem Jüd. Friedhof Groß-Karben beerdigt (SCH). Grünebaum, Jettchen (geb am ??) Tochter von Abraham I und Dina >>> Am 10.08.1898 mit 41 Jahren verstorben und auf dem jüdischen Friedhof Groß-Karben beerdigt (SCH). Grünebaum, Michael, (geb am 15.5.1854 in ?), Handlungsgehilfe, Sohn von Abraham I und Dina Grünebaum. >>> Am 23.12.1924 verstorben und auf dem Jüd. Friedhof in Groß-Karben beerdigt. Grünebaum, Max, "Deiches Max" (geb am 11.3.1871 in ?) Sohn von Abraham I und Dina Grünebaum.stammt aus der Schulstraße 1 und ist Bruder von Michael Grünebaum.In Listen bis 1915 ist dieser Wohnsitz, ab 1921 bereits Bahnhofstraße 20 angegeben. >>> siehe Seite Bahnhofstraße 20 >hier Grünebaum, Sophie, (geb am 22.3.1858 in Groß-Karben), Schwester von Michael (gleiche Adresse) und Max Grünebaum (Bahnhofstr. 20). siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Zusammen mit ihren Schwestern ging sie am 7.3.1939 in das jüdische Altenheim in Bad Nauheim. Von hier wurde sie am 15.Sept.1942 mit 100 weiteren Bewohnern in das Sammellager Darmstadt verbracht, in dem sie auch auf die letzten Juden aus Karben trafen (Familie Hirsch, Moriz und Rosa Rosenthal und Franziska Strauß). Von Darmstadt aus wurde Sie in das Ghetto Theresienstadt deportiert wo sie am 1.10.1942 starb. Informationen zum Ghetto Theresienstadt >hier Grünebaum, Emilie, (geb am 17.7.1860 in Groß-Karben), Schwester von Michael (gleiche Adresse) und Max Grünebaum (Bahnhofstr. 20), siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Zusammen mit ihren Schwestern ging sie am 7.3.1939 in das jüdische Altenheim in Bad Nauheim. Von hier wurde sie am 15.Sept.1942 mit 100 weiteren Bewohnern in das Sammellager Darmstadt verbracht, in dem sie auch auf die letzten Juden aus Karben trafen (Familie Hirsch, Moriz und Rosa Rosenthal und Franziska Strauß). Von Darmstadt aus wurde Sie in das Ghetto Theresienstadt deportiert wo sie am 18.10.1942 starb. Informationen zum Ghetto Theresienstadt >hier Grünebaum, Lina, (geb am 31.3.1864 in Groß-Karben), Schwester von Michael (gleiche Adresse) und Max Grünebaum (Bahnhofstr. 20). siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Zusammen mit ihren Schwestern ging sie am 7.3.1939 in das jüdische Altenheim in Bad Nauheim. Von hier wurde sie am 15.Sept.1942 mit 100 weiteren Bewohnern in das Sammellager Darmstadt verbracht, in dem sie auch auf die letzten Juden aus Karben trafen (Familie Hirsch, Moriz und Rosa Rosenthal und Franziska Strauß). Von Darmstadt aus wurde Sie in das Ghetto Theresienstadt deportiert wo sie am 3.11.1942 starb. Informationen zum Ghetto Theresienstadt >hier ______________________________________________________________________________ Burg-Gräfenröder Straße 1 Junker, Emil, (geb am 10.4.1853 in ?), Metzger (Spitzname "Glücklich") Es ist anzunehmen, dass er mit seiner Ehefrau bis zum Jahre 1899 in der Heldenberger Straße gewohnt hat und dann das Anwesen an die Familie Phillip Konrad Weingärtner verkauft wurde. >>> Emil Junker ist am 03.09.1933 in Groß-Karben verstorben und auf den jüdischen Friedhof in Groß-Karbenbeerdigt (Grabstätte 33). Angezeigt hat dies seinerzeit seine Tochter Selma Goldstein geb. Junker. (ES). Junker, Henriette, geb. Hahn, (geb am 2.5.1860 in ?), seine Ehefrau. Es ist anzunehmen, dass sie mit ihrem Ehemann bis zum Jahre 1899 in der Heldenberger Straße gewohnt hat und dann das Anwesen an die Familie Phillip Konrad Weingärtner verkauft wurde. >>> Verstorben am 18.1.1931 Junker, Margarethe (geb 11.08.1887 in Groß-Karben), Tochter von Emil Junker und Henriette (SCH) >>> ? Junker, Bertha (geb 04.02.1886 in Groß-Karben), Tochter von Emil Junker und Henriette (SCH) >>> ? Junker, Selma, verheiratete Goldstein (geb am 28.10.1889 (1899?) in Groß-Karben), Tochter von Emil Junker und Henriette >>> Durch Heirat am 27.05.10 mit dem Pferdehändler Hermann Goldstein (SCH)  nach Hameln verzogen. Tochter Edith (*27.9.11 in Hameln) ist am 9.6.37 nach Marsberg verzogen (Heirat?). Nach dem Tod ihres Ehemannes kam Selma wieder zurück nach Groß-Karben. >>> 1939 in die USA ausgewandert. 1974 ist sie verstorben und (wie Tochter Edith Dalberg) in New Jersey begraben. Lorig, Karl, (geb am 14.4.1904 in Butzweiler), Handlungsgehilfe. >>>Am 2.12.1936 aus Groß-Karben verzogen, am 7.5.1937 wieder Zuzug in Groß Karben. Ist am 12.10.1937 in die USA ausgewandert.  _____________________________________________________________________________ Burg-Gräfenröder Straße 15   (Foto: Anfang/Mitte 1930er Jahre, Sammlung Herbert Dietz) Kahn, Karl, (geb am 26.7.1862 in Groß-Karben), Schuhmacher, Sohn von Isaak Kahn (Burg-Gräfenröder Straße 20). Großvater von Edgar Braun. Karl Kahn betrieb bereits vor 1905 unter dieser Adresse als Mieter dieser Wohnung eine Schuhmacherei. Nach dem Tode seiner Eltern im Jahr 1907 übernahm er das elterliche Anwesen mit der Gastwirtschaft in der Burg-Gräfenröder Straße 20 und richtete dort zusätzlich eine Schuhmacherei ein.>>> (siehe Burg-Gräfenröder Straße 20). ______________________________________________________________________________ Burg-Gräfenröder Straße 20 Kahn, Isaak II, (geb am 6.2.1832 in Groß-Karben), Spezereihandlung*, Gastwirtschaft.* Hier wurden Artikel für den täglichen Bedarf verkauft: Lebensmittel, Haushaltswaren, im Frühjahr auch Sämereien, vergleichbar mit: "Alimentari" in Italien. Er war der Sohn von Aron Kahn I (geb 1803 in Groß-Karben, gestorben 2.1.1866) und Hanchen Ross (geb 1797 in Groß-Karben, gestorben 3.10.1870). Vermutlich waren Isaak Kahn II und Aron Kahn II, Bahnhofstraße 31, Cousins. Isaak Kahn II heiratete am 25.3.1860 Johanette Kirschner in Groß-Karben,Tochter von Koppel Kirschner (geb 1806 in Lindheim) und Johanette Kirschner, geb Oppenheim (geb 6.4.1812 in Bürgel, Offenbach, gest 8.5.1878). >>>Am 16.9.1907 verstorben. Das Geschäft und die Wirtschaft übernahm später sein Sohn, der Schuhmacher Karl Kahn (siehe auch weiter unten und Burg-Gräfenröder Straße 15). Kahn, Johanette, geborene Kirschner, (geb am 12.3.1839 in Groß Karben (JG)), seine Ehefrau. >>> Am 14.12.1907 verstorben. Sie ist zusammen mit ihrem Ehemann Isaak II auf dem jüdischen Friedhof in Groß-Karben begraben. Kahn, Bertha, (geb am 26.12.1860 in Groß-Karben), Tochter von Isaak und Jeanette. >>> siehe Heldenberger Straße 8: Strauss, Bertha Kahn, Selma, (geb am 20.10.1879 (Quelle: Stammbaum Chandler) in Groß-Karben), Tochter von Isaak und Jeanette. >>> siehe Ludwigstraße 9: Grün-Bloch, Selma. Kahn, Mathilde, (geb am 5.10.1872 in Groß-Karben (Quelle: Stammbaum Chandler)), Tochter von Isaak und Jeanette. >>> siehe Burg-Gräfenröder Straße 22: Berkowitz, Mathilde. Kahn Hilda, (geb am 14.2.1872 in Groß-Karben), Tochter von Isaak und Jeanette. >>> Emigrierte in die USA (noch vor 1895) und heiratete in New-York Ferdinand Simon (geb 25.12.1867 in Rendel).Hilda starb am 28.7.1964 in Miami (Florida) und Ferdinand bereits am 30.7.1927 in New York (Quelle: Stammbaum Chandler). Ein Urenkel (Russell Chandler) erfuhr über die Website von der "Initiative Stolpersteine in Karben" und besuchte im Jahr 2010 (und 2011 mit Familie) Karben. Kahn, Emma, (geb am1.7.1880 in Groß-Karben (Quelle: Stammbaum Chandler)), Tochter von Isaak und Jeanette, >>> Wanderte nach N.Y. aus und heiratete dort Albert Weiss (geb am 17.10. 1872 in Debrecen, Ungarn). Sie hatten zwei Söhne und drei Töchter.Emma starb in New York am 12.12.1943, Albert Weiss am 17.10.1954.(Quelle: Stammbaum Chandler) Kahn, Moritz, (geb am 16.12.1866 in Groß-Karben), Sohn von Isaak und Jeanette. Verheiratet mit Fannie Kahn, geb. Gärtner (geb 1.8.1865 in Rhaunen, Hunsrück). >>> Nach New York ausgewandert (noch vor 1894!).Moritz (Morris) verstarb am 11.3.1956 in N.Y., seine Frau Fannie am 29.4.1941 (Quelle: Stammbaum Chandler). Kahn, Johanna (Hanna), (geb am 5.3.1864 in Groß-Karben), Tochter von Isaak und Jeanette. >>> Nach New York ausgewandert, heiratete dort Isaak (Julius) Herschel (Hirschel?), der im Juli 1872 in Deutschland geboren wurde. Sie hatten zwei Kinder. Johanna starb in N.Y. am 2.7.1936, ihr Ehemann am 15.4.1955 (Quelle: Stammbaum Chandler) Kahn, Karl, Gastwirt und Schuhmacher (geb am 26.7.1862 in Groß-Karben), Sohn von Isaak und Jeanette. Nach dem Tod seines Vaters Isaak übernimmt er die Gastwirtschaft und richtet zusätzlich eine Schuhmacherei ein. 1908 werden Wohnung und Schankraum umgebaut. >>> 1915 verstorben (siehe auch Burg-Gräfenröder Straße 15). Kahn Johanna, geborene Lösermann (geb am 27.4.1863 in Reichelsheim), Ehefrau von Karl Kahn, von jedermann liebevoll "Oma Hannchen" genannt. >>> Zusammen mit der Familie ihrer Tochter Jenni Im Juni 1936 in die USA ausgewandert, 1950 verstorben. Kahn, Max, (geb am 22.7.1898 in Groß-Karben), Sohn von Karl und Johanna. >>> 1921 von Bremen aus mit der "George Washington" in die USA ausgewandert.  Ankunft in "Ellis Island am 28.10. 1921. Am 8.9.1981 in N.Y. (Bronx) verstorben. Seine Ehefrau Jennie, geb. Gärtner (geb 20.6.1896 in Rhaunen, Hunsrück),  ist am 7.3.1977 verstorben. Die beiden Töchter Lillian (Liebermann) und Edith (Davidson) haben jeweils drei Kinder (Quelle: Stammbaum Chandler) Kahn, Adolf, (geb am 3.7.1890 in Groß-Karben), Sohn von Karl und Johanna, Kaufmann, ledig.                                                                   (Foto: Sammlung Herbert Dietz). >>> War sehr kränklich und ist bereits am 13.7.1910 an einem Nierenleiden in Gross-Karben gestorben. Kahn, Friedrich, (geb am 22.7.1892 in Groß-Karben),Sohn von Karl und Johanna. >>> Soldat im 1. Weltkrieg, am 9.10.1917 in Langemark/Poelkapelle (Belgien) gefallen.. Kahn, Hedwig (Hattie), (geb am 26.3.1889 in Groß-Karben), Tochter von Karl und Johanna. >>> Heiratete am 21.6.1909 Joseph Baum (geb 12.10.1884 in Gr. Krotzenburg). Beide wanderten in die USA aus (lebten um 1936 in Jackson Heights, N.Y.).Ausgewandert im Jahr 1906 von Bremen aus mit der "Barbarossa" nach N.Y. (Ankunft Ellis Island am 20.9.1906). Hattie verstarb am 8.12.1968 in Elmhust (Hospital), ihr Ehemann Joseph am 18.3.1961 in New York (Quelle: Stammbaum Chandler). Kahn, Jenni, (geb am 6.3.1904 in Groß-Karben), Tochter von Karl und Johanna, Schneiderin. >>> Heiratete (Hochzeit in Groß-Karben am 18.8.1931) Jakob Kahn (Kein Schreibfehler: Ehemann hieß auch Kahn!) aus Pfaffen-Beerfurth (Reichelsheim/Odw.), wo die Familie bis 1936 lebte. >>> Im Juni 1936 wanderten sie zusammen mit Ehemann und Tochter Hertha (geb am 26.8.1932), sowie der Mutter Johanna Kahn (Oma Hannchen) nach New York aus,wo Jenni am 19.4.1956 und ihr Ehemann Jack (Jakob) am 31.1.1993 starben (Quelle: Stammbaum Chandler).                       Reisepass-Foto: Sammlung Weigand Kahn, Moritz, (geb am 6.2.1894 in Groß-Karben), Sohn von Karl und Johanna. >>> Wanderte 1909 von Bremen aus mit der "Bremen"nach N.Y. aus (Ankunft Ellis Island am 30.6.1909). Er heiratete dort Sylvia Friesheim (geb. am 18.6.1894 in New York) sie wohnten um 1936 in Ridgewood/ L.J.Moritz starb am 22.11.1973 in Century Village in Florida, seine Frau Sylvia am 24.3.1958 in Long Beach in New York (Quelle: Stammbaum Chandler). Kahn, Flora, (geb am 2.2.1896 in Groß-Karben), Tochter von Karl und Johanna. >>> Wanderte 1912 von Bremen aus mit der "Bremen" nach N.Y. aus (Ankunft Ellis Island am 28.8.1912). Heiratete Harry Isidor Jacobs (geb 14.12.1888 in Libau, Latvia). Beide hatten vier Kinder: Kurt Alfred, Felix, Leona und Lydia. Flora starb am 22.11.1986 in Palm Beach in Florida, ihr Ehemann Harry am 14.8.1966 in New York. Die Enkelin Leona (verheiratete Brover) besuchte Groß Karben im Jahr 1995 (Quelle: Stammbaum Chandler). Kahn, Selma, (geb am 7.4.1900 in Groß-Karben), Tochter von Karl und Johanna. >>> Wanderte bereits 1922 in die USA aus und heiratete dort am 29.6.1930 Morris (Moritz) Scheye (geb 26.9.1906 in Vallendar am Rhein). Sie hatten keine Kinder. Selma starb am 30.9.1977 in New York, ihr Ehemann Morris am 5.8.1981 in New York, Queens (Quelle: Stammbaum Chandler). Braun, Hilda, geborene Kahn, verheiratete Braun, (geb am 27.11.1887 in Groß-Karben), Tochter von Karl und Johanna. Am 2.3.1921 in Groß-Karben Seligmann (genannt Salli) Braun geheiratet. >>> Am 14.10.1936 zusammen mit ihrem Ehemann Braun, Salli, und Sohn Edgar in die USA ausgewandert und arbeitete dort als Putzfrau. Am 22.7.1978 verstorben. Braun, Salli, später Sol,(geb am 7.11.1887 in Dusemond, heute: Braunaberg bei Bernkastel/Mosel), Schuhgeschäft. Ehemann von Hilda, SPD-Gemeinderatsmitglied (1920-er Jahre). Wegen der Mitgliedschaft in der SPD wurde er am 12. Januar 1934 (bis 11. November 1934?) unter Polizeiaufsicht gestellt (Hess.Staatsarchiv Darmstadt). >>> Vom 21.3.1933 bis ? und noch einmal ein Jahr später vom 22.3. bis 22.4.1934 Internierung im KZ Osthofen (1934 zusammen mit Julius Ross, Bahnhofstr. 24). Informationen zum KZ Osthofen > hier                     (Foto aus dem Jahr 1930, Sammlung Weigand) >>> Am 14.10.1936 mit seiner Ehefrau Hilda, geborene Kahn, und Sohn Edgar in die USA ausgewandert und war dort als Schuhmacher selbstständig tätig. Er musste in den USA den Namen Sol annehmen, da Salli ein typischer US-Mädchenname ist. Am 16.3.1960 verstorben. Braun, Edgar, (geb am 27.1.1922 in Groß-Karben), Sohn von Hilda und Salli bzw. Sol Edgar Braun in der Volksschulklasse Jahrgänge 1921/22 vor der ehem. Bürgermeisterei im Hof des Degenfeld´schen Schlosses, aufgenommen 1928 (Foto: Sammlung Weigand) >>> Am 14.10.1936 mit seinen Eltern nach New York ausgewandert, studierte Wirtschaftskunde (Versicherungsbranche). 1984 in Ruhestand. Seine Frau heißt Inge Rosette (geb. Rosenbaum), geb.8.12.1924 in Bremen und stammt aus Bremen (Auswanderung 21.12.1938 via Hamburg, Ankunft New York 31.12.1938). Sie haben zwei Töchter und 4 Enkel. Anlässlich der 700 Jahr-Feier im Jahr 1993 besuchte er mit Tochter Barbara sein Heimatdorf Groß-Karben ("Tage der Begegnung"). Edgar Braun verstarb am 15. Juni 1999 in New York, seine Frau Inge im Mai 2008.   Bericht der "Frankfurter Neue Presse" am 01.08.2007 von Susanne Krejcik: ...   Edgars   Opa,   Karl   Kahn,wurde   am   26.   Juli   1862   in   Groß-Karben   geboren.   Er   heiratete   Johanna,   geborene   Lösermann,   die   später   von   allen   Oma   Hannchen genannt wurde und am 27. April 1863 in Reichelsheim im Odenwald zur Welt kam. Karl   Kahn   betrieb   eine   Schuhmacherei   in   der   Burg-Gräfenröder   Straße   15.   Nach   dem   Tod   seines   Vaters   Isaak   übernahm   er   zusätzlich   dessen   Gastwirtschaft.   So   zog die Familie in die Burg-Gräfenröder Straße 20, wo Karl Kahn fortan sowohl die Schuhmacherei als auch die Gastwirtschaft betrieb. Er starb 1915. Mit   Ehefrau   Johanna   hatte   er   neun   Kinder,   eines   davon   war   Tochter   Hilda,   geboren   am   27.   November   1887   in   Groß-Karben.   Hilda   heiratete   am   2.   März   1921 Seligmann Braun, der am 7. November 1887 in Dusemond, heute Brauneberg an der Mosel, geboren war und Sally gerufen wurde. Wie   schon   Vater   und   Großvater,   betrieben   sie   weiterhin   die   Gaststätte   und   das   Schuhmachergeschäft   in   der   Burg-Gräfenröder   Straße   20.   Sally   Braun   war   in   den 1920er-Jahren SPD-Mitglied und im Gemeinderat von Groß-Karben tätig. Der   am   27.   Januar   1922   geborene   Sohn   Edgar   blieb   das   einzige   Kind   von   Hilda   und   Sally.   Edgar   ging   unter   anderem   mit   Willi   Muth   und   Karl   Krieg   in   den Kindergarten.    Mit    dem    Nachbarsjungen    Krieg    heckte    Braun    manchen    Jugendstreich    aus,    bis    die    Freundschaft    durch    den    Einfluss    nationalsozialistischer Propaganda zerstört wurde. Nach   vier   Jahren   Volksschule   wechselte   Edgar   Braun   auf   die   Realschule   nach   Bad   Vilbel.   Nach   zunehmenden   Repressalien   –   durch   die   1935   verabschiedeten „Nürn- berger Gesetze“ wurden Juden zu Bürgern zweiter Klasse degradiert – stellte Familie Braun einen Antrag auf Ausreise in die USA. Oma   Hannchen   begab   sich   im   Juni   1936   mit   anderen   Familienmitgliedern   auf   die   Reise   über   den   großen   Teich,   Edgar   reiste   mit   seinen   Eltern   am   14.   Oktober   1936 mit dem Schiff von Hamburg ab. Auf diese Weise konnte die Familie ihr Leben retten. Bereits   in   den   1920er-Jahren   war   Edgars   Onkel   Max   Kahn   in   die   USA   ausgewandert,   so   dass   er   im   fremden   Land   bereits   Fuß   gefasst   hatte   und   die   Brauns   eine Anlaufstelle   hatten.   In   den   USA   war   Vater   Sally   weiterhin   als   Schuhmacher   tätig.   Einige   Jahre   später   lernte   Edgar   Braun   in   New   York   seine   spätere   Frau   Inge, geborene Rosenbaum, kennen, die 1938 aus Bremen in die USA ausgewandert war. Im   Jahr   1943   ging   er   in   den   USA   zur Armee   und   kam   1945   als   Offizier   und   Dolmetscher   nach   Frankfurt.   Ende   Mai   1945   fuhr   er   in   seinen   Geburtsort   Groß-   Karben und   fotografierte   die   Ruinen   der   1840   oder   1872   erbauten   Synagoge   an   der   Heldenberger   Straße   10.   Das   jüdische   Gotteshaus,   in   dem   seine   Eltern   1921   geheiratet hatten,   wurde   in   der   Pogromnacht   angezündet.   Zudem   fertigte   Braun   aus   der   Erinnerung   heraus   eine   Skizze   an,   die   nach   Informationen   der   Initiative   Stolpersteine das einzige Dokument ist, das die Synagoge als vollständiges Gebäude abbildet. Nach   der   Militärzeit   erhielt   Edgar   Braun   in   den   USA   ein   Stipendium   und   studierte   Wirtschaftskunde,   später   war   er   in   der   Versicherungsbranche   tätig.   Mit   Ehefrau Inge hat er zwei Töchter und vier Enkel. Gemeinsam   mit   Tochter   Barbara   kam   er   im   Jahr   1993   zu   den   „Tagen   der   Be-   gegnung“   nach   Karben.   Zur   700-Jahr-Feier   Groß-Karbens   waren   außer   ihm   weitere ehemalige jüdische Bürger eingeladen, ihre Heimatstadt zu besuchen. Edgar Braun starb 1999 in New-York. Seine Frau Inge ist 82 Jahre alt und lebt in New York. ______________________________________________________________________________ Burg-Gräfenröder Straße 22 Berkowitz, Moritz, Moses, (geb am 15.09.1856 in Paßto/Ungarn, Quelle Ehebuch Gr. Karben (SCH) oder 30.9.1868,Quelle: Stammbaum Chandler), Manufakturhandlung. Er heirate am 18.1.1993 Mathilda Kahn (SCH) >>> Über Moritz (Moses) Berkowitz gibt es nur bruchstückenhaft zu berichten. Ein ehemaliger jüdischer Mitbürger: "Niemand wusste, wo er herkam und wohin die Familie ging" (Giessen??). Das Ehepaar hatte neun Kinder. Es ist zu vermuten, dass etwa um 1918 von der ganzen Familie Berkowitz niemand mehr in Groß-Karben ansässig war. Moritz Berkowitz soll am 30. September 1924 (Cottbus?) gestorben sein (Quelle: Stammbaum Chandler). Berkowitz, Mathilda, (geb am 5.10.1872 in Groß-Karben), Seine Ehefrau Mathilde (Hochzeit 18.1.1993) war eine geb. Kahn, (Schwester von Karl Kahn, Schumacher und Gastwirt), Burggräfenröderstr. 20 (nebenan). >>> am 23.11.1924 in Frankfurt gestorben (Quelle: Stammbaum Chandler), siehe auch unter Ehemann: Berkowitz, Moritz. Berkowitz, Hedwig Joh., verheiratete Hannes, (geb 13.10.1894 in Giessen), Tochter von Moritz und Mathilda Berkowitz. >>> Sie heirate den Christen Isidor Hannes, hatten fünf Kinder (Gerhard Hannes, Hilda Burchard, ?, ?, ?) wohnten in Frankfurt und überlebten dort alle den Krieg. Klara Burchard, die Tochter von Hilda Burchard, beantragte 1994 ihre Einbürgerung in Israel. Berkowitz, Rosel, verheiratete Neudorf, (geb 29.9.1896 in ?),T ochter von Moritz und Mathilda Berkowitz. >>> Hatte vier Kinder und starb in den USA am 21.2.1991. Berkowitz, Charlotte, (geb am 15.8.1898 in ?),Tochter von Moritz und Mathilda Berkowitz. >>> ? Berkowitz, Helma, (geb am 22.8.1900 in ?), Tochter von Moritz und Mathilda Berkowitz >>> Sie war ledig und um 1956 als Krankenschwester im "Kaiser Foundation Hospital" in Los Angeles beschäftigt. Nach ihrer Einbürgerung in den USA hat sie ihren Namen in Helma Berk geändert und starb 1986 in Kalifornien. Berkowitz, Erwin, (geb am 9.9.1901 in ?), Sohn von Moritz und Mathilda Berkowitz. >>> Am 16.6.1981 in ? verstorben. Berkowitz, Lina, (geb am 16.4.1902 in ?), Tochter von Moritz und Mathilda Berkowitz. >>> Hatte eine Tochter (Marilynn) und starb am 8.4.1988 in ?. Berkowitz, Hermann, (geb am 14.1.1904 in ?),Sohn von Moritz und Mathilda Berkowitz. >>> ? Berkowitz, Alwin, (geb am 30.11.1905 in ?), Sohn von Moritz und Mathilda Berkowitz. >>> War mit Else (Elsa) Grünebaum (siehe Bahnhofstrasse 4) verheiratet, änderte seinen Namen in den USA in Berk und starb am 17.5.1959. Berkowitz Sophie, verheiratete Spahn (geb am 15.7.1907 in Groß-Karben), Tochter von Moritz und Mathilda Berkowitz.>>> Lebte (mit Familie) in Mühlheim. Am14.8.1943 in Auschwitz ermordet ______________________________________________________________________________ Heldenberger Straße 1              Das Haus in der Heldenbergerstraße 1, steht nicht mehr. Es wurde zusammen mit dem Haus 3 abgerissen und auf dem Grundstück ein neues Haus  erbaut. Die Scheune am Eck (Lageplan) wurde in der Pogromnacht ein Opfer der Flammen. Bilder von den Häusern Nr.3 und weiter siehe unter Heldenberger Straße 3 (Foto: Sammlung Herbert Dietz, Skizze: Stolp.Steine Karben unter Mitwirkung von Herrn Karl Krieg). Junker, Josef, Seppel, (geb am 4.8.1881 in Groß-Karben), Sohn von Isaak Junker und Marianne Junker, geborene Haas. Viehhändler, heiratete Bella Simon am 16.8.1920 (standesamtlich) in Krofdorf, siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >> Vom 12. November 1938 (nach Pogrom) bis 15. Dezember 1938 in das KZ Buchenwald interniert worden. Informationen zum KZ Buchenwald > hier Am 22.8.1939 mit Ehefrau Bella, geborene Simon, und Schwiegervater Julius Simon nach Frankfurt, Porzellanhofstraße 15, verzogen. >>> Am 11. November 1941 wurde er zusammen mit Ehefrau Bella und Tochter Margot aus der Frankfurter Wohnung im Baumweg 35 in das Ghetto Minsk deportiert und ermordet (YV+MK). Weitere Information über Ghetto Minsk > hier Die Gestapo in Frankfurt verschiebt die für ursprünglich 2. November 1941 vorgesehene Deportation um neun Tage auf Donnerstag, den 11. November, vermutlich um mit einigen Rüstungsbetrieben zuvor Rückstellungswünsche für jüdische Zwangsarbeiter abzustimmen.Der Transport besteht überwiegend aus Familien mit Kindern. Die Opfer werden drei Tage zuvor über ihre Verschleppung, nicht aber über das Fahrtziel unterrichtet.Der Frankfurter Transport erreicht das kriegszerstörte Minsk wahrscheinlich am 17. November 1941. Durch die Trümmer müssen die Verschleppten quer durch die Stadt in das Ghetto laufen. dort werden sie mit den Leichen weißrussischer  Juden konfrontiert. Um "Platz für die Neuankömmlinge zu schaffen", waren vor deren Ankunft 6624 Ghettoinsassen ermordet worden. (aus "und keiner hat für uns Kaddisch gesagt..." Deportationen aus Frankfurt: Stroemfeld-Verlag) Zwischen dem 11. November und dem 5. Dezember 1941 trafen in sieben Zügen aus Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt/M, Berlin, Brünn, Bremen und Wien rund 7.000 Juden ein. Weitere geplante Züge wurden wegen der angespannten Transportlage nach Riga bzw. KZ Jungfernhof umgeleitet. Etwa 1.400 von den nach Minsk geschafften Juden wurden zum Arbeitseinsatz in Reparaturwerkstätten, Versorgungslagern der Wehrmacht, der Organisation Todt und der Eisenbahn eingeteil Zwischen dem 28. bis 30. Juli 1942 wurden 3.500 reichsdeutsche und 6.500 weißrussische Juden in Minsk ermordet. Bei einem weiteren Massaker wurden am 8. Mai 1943 und bei der Auflösung des Ghettos am 14. September 1943 fast alle übrigen Juden erschossen oder in Gaswagen erstickt. Von den tschechischen, österreichischen und deutschen Juden, die im November 1941 ins Ghetto Minsk deportiert worden waren, überlebten nur fünf Personen. (aus Wikipedia: Minsk Junker, Bella, geborene Simon, (geb am 22.7.1892 in Krofdorf), Ehefrau von Josef Junker, Hochzeit am 16.8.1920 (standesamtlich) in Krofdorf. siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Am 22.8.1939 mit Ehemann Josef (Seppel) Junker und Tochter Margot, sowie Vater Julius Simon nach Frankfurt, Porzellanhofstraße 15, verzogen. Am 11. November 1941 wurde sie zusammen mit Ehemann Josef und Tochter Margot aus der Frankfurter Wohnung im Baumweg 35 in das Ghetto Minsk deportiert und ermordet (YV+MK). Weitere Information über Ghetto Minsk > hier Junker, Margot, (geb am 9.5.1921 in Groß-Karben), Tochter von Bella und Josef. siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Vom 20.5.1937 bis 01.081937 wohnte sie in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 103 (Jüdische Bezirksschule), die seinerzeit in "Hermann-Göring-Straße" umbenannt war (Meldekartei Bad Nauheim). Im August 1939 zog sie mit ihren Eltern nach Frankfurt, Porzellanhofstraße 15. Am 11. November 1941 wurde sie zusammen mit ihren Eltern aus der Frankfurter Wohnung im Baumweg 35 in das Ghetto Minsk deportiert und ermordet (YV+MK).       Weitere Information über Ghetto Minsk > hier      Margot und Schwester Ruth, Anfang der 1930er Jahre Junker, Ruth, (geb am 8.1.1926 in Groß-Karben), Tochter von Bella und Josef. siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >> Sie erhielt am 5.1.1939 einen Platz in einem Kindertransport, mit dem 100 Kinder in die Schweiz ausreisen konnten, die dort in einem Flüchtlingslager Kuntergebracht wurden, kam 5 Jahre später nach Israel und lebt in der Nähe von Tel Aviv (Stand 2007). Simon, (Joel), Julius, (geb am 27.10.1855 in Niederweidbach (YV)), Vater von Bella Junker. Er war Viehhändler und wohnte mit seiner Frau Rosalie, geborene Junker(!), die am 1.8.1857 in Groß-Karben(!) geboren wurde, in Krofdorf. Beider Sohn Isidor verstarb mit 25 Jahren. Frau Simon starb am 22.10. 1918 und ist wie der Sohn auf dem jüdischen Friedhof in Vetzberg beerdigt(Information: M. Schmidt, Wettenberg). >>>Am 22.8.1939 mit Tochter Bella Junker, Schwiegersohn Josef (Seppel) Junker und Enkelin Margot Junker nach Frankfurt, Porzellanhofstr. 15, verzogen. Am 22.11.1939 in Ffm verstorben und am 24.11.1939 auf dem Jüdischen Friedhof (Block 4, Gruppe E, Grab 71) in Frankfurt/M, Eckenheimer Landstraße, beerdigt (Stadtarchiv Ffm). ______________________________________________________________________________ Heldenberger Straße 3 Blick in die Heldenbergerstraße im Jahr 1926 (25-jähriges Vereinsjubiläum des Turnvereins v.1891): Nr.3 Rosenthal (s.u.), Nr.5 Schlosser Repp, und Nr.7 Tischler Reitz (Spitzname "Gummi"), Nr.8 Strauss (s.u.), Nr.10 Driels/Markus ("Lehrerhaus" s.u.), Nr.14 Landhandel Max Kulb (Foto: Sammlung Weigand) Junker, Isaak, (geb am 7.5.1948 in ?),Handelsmann, wohnte schon um 1907 unter dieser Adresse, Eltern: Joseph Junker + Däubchen, geb. Baum Heirate  am 18.11.1877 Marianne Haas (geb 21.02.1848), Eltern: Pferdehändler Löb Haas und Ehefrau Hanchen, geb. Speier (SCH), die 15.10.1898 verstarb.>>> ? Junker, Josef, (siehe Heldenberger Straße 1) Sohn von Isaak und Marianne Junker, Jennie (siehe Wilhelmstraße 16) Tochter von Isaak und Marianne Junker, Ludwig, (geb am 22.6.1887 in Groß-Karben),Sohn von Isaak und Marianne>>> Soldat im 1. Weltkrieg und am 1.9.1914 in Mouson bei Sedan/Frankreich gefallen. Rosenthal, Rosa, geb. Junker, (geb am 23.6.1878 in Groß-Karben), Tochter von Isaak und Marianne Junker Ehefrau von Moritz Rosenthal, siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Am 15.9.1942 in das Sammellager Darmstadt und von dort am 27.9.42 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Rosa Rosenthal überlebte, kehrte 1945 zurück nach Frankfurt und wurde zusammen mit 50 weiteren Überlebenden in der Gagernstr. 36 im Gebäude des ehemaligen Jüdischen Krankenhauses untergebracht. Etwas später wanderte in sie in die USA aus(zu ihrem Sohn Manfred). Sie soll etwa 1950/51 verstorben sein. Pressebericht: "Legalisierter Raub" >hier Informationen zum Ghetto Theresienstadt >hier                                                                                                                                                           Rosa Rosenthal in den 1920er Jahren               und am 23.9.1945 (Sammlung Weigand)     Rosenthal, Moritz, (geb am 7.12.1881 in Langenhain), Ehemann von Rosa Rosenthal, geb. Junker Ziegenhändler , Viehhandel, siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Vom 12. Nov. 1938 (nach Pogrom) bis 14. Dez. 1938 in das KZ Buchenwald interniert worden. Nach seiner Rückkehr nach Groß-Karben wurde er zur Zwangsarbeit im Tiefbau verpflichtet, wovon die von der „Bürgermeisterei“ auf den Namen Moritz „Israel“ Rosenthal ausgestellte „Personalkarte“ aus jener Zeit zeugt.                                                                                                                                                                                      Moritz Rosenthal (Anfang der 1930er Jahre)               und „Personalkarte“ (Sammlung: Weigand) >>> Am 15.9.1942 in das Sammellager Darmstadt und von dort am 27.9.42 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und dort am 6.4.1944 gestorben (YV). Pressebericht: "Legalisierter Raub" >hier Informationen zum KZ Buchenwald > hier Information über KZ Auschwitz > hier und > hier Rosenthal, Manfred, "Fredi", (geb am 30.5.1920),Sohn von Rosa und Moritz siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Am 17.8.1938 in die USA (New York) ausgewandert und dort verstorben.    Manfred Rosenthal Anfang der 1930er Jahre (Sammlung Weigand) ______________________________________________________________________________ Heldenberger Straße 8                                                              Haus Nr. 8: Textilgeschäft Strauss im Jahr 1926                                                                                                                                                                   (Foto: Sammlung Weigand / Anzeige: H. Dietz)   Strauss, Markus (geb am 10.1.1853 in ?), Metzger. Bruder von Mayer Strauss (siehe Wilhelmstr. 7) und Vater von Adolf und Julius Strauss (Julius: siehe Ludwigstraße 14). >>> Am 12.8.1903 verstorben. Strauss, Bertha, geborene Kahn, (geb am 26.12.1860 in Groß-Karben), seine Ehefrau, siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier  Schwester von Karl Kahn (Burg-Gräfenröder Straße 20), Mathilda Berkowitz (Burg-Gräfenröder Straße 22) und Selma Grün-Bloch (Ludwigstraße 9). >>> Am 5.3.1936 mit der Familie des Sohnes (Adolf Strauss) nach New York ausgewandert und 1947 dort verstorben. Strauss, Julius, (geb am 13.4.1887 in Groß-Karben), beider Sohn: siehe Ludwigstraße 14 Strauss, Adolf, (geb am 5.5.1890 in Groß-Karben), beider Sohn, selbständiger Kaufmann (Textilien), siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier         Foto rechts: Stammtisch „Reichstag“ in der Gaststätte „Zum Adler“               am Anfang der Bahnhofstraße - am Eck gegenüber dem Schloss.                         Personen hinten von links: Karl Hoos, Lehrer Peter Diehl,                                           Wilhelm Röthe, Richard Weigand, Karl Röthe.                   Personen vorn von links: Albert Klotzbürger, Julius Strauss,                                                   Emilie Barth, Adolf Strauss, Alex Jäkel.               Wann das Foto entstand, ist nicht bekannt, möglicherweise 1919. (Samlung Weigand) >>> Am 3. Oktober 1933 (!) wurde Adolf Strauss, als er in Okarben unterwegs war, von einem Okärber SA-Mitglied aufgefordert, Okarben sofort zu verlassen und sich hier nie wieder sehen zu lassen: "Juden haben hier nichts zu tun!" Seine Beschwerde beim Kreisamt Friedberg verbunden mit der Bitte, weiterhin Okarben betreten zu dürfen, war jedoch ergebnislos (Dokument rechts) >>> Am 5.3.1936 mit seiner Frau Ida und den beiden Kindern nach New York ausgewandert. (Kopie: Staatsarchiv Darmstadt) Strauss, Ida, geborene Buss (oder Hess?), (geb am 30.1.1894 in Laaspe), Ehefrau von Adolf, siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier  >>> Am 5.3.1936 nach New York ausgewandert.                                                                     .      Ida Strauss mit Liselotte und Walter in Groß-Karben, Anfang der 1930er Jahre,          und nach der Flucht in New York, verm.1948  (Fotos: Sammlung Weigand) Strauss, Liselotte, (geb am 16.2.1921 in Groß-Karben), Tochter von Ida und Adolf, siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier  >>> Am 5.3.1936 nach New York ausgewandert ist verheiratet (Lilien Neuhaus) und lebt heute (Stand 1993) bei Fort Lauderdale/Florida. Strauss, Walter, (geb am 13.2.1926 in Groß-Karben), Sohn von Ida und Adolf, siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier  >>>Am 5.3.1936 nach New York ausgewandert und im November 1992 verstorben. Walter Strauss war Schulkamerad von Helmut Weigand, dem Autor von "Gross-Karben und seine Juden". _____________________________________________________________________________________________ Heldenberger Straße 10                                                 „Lehrerhaus“ neben der Synagogenruine 1945  (Fotos: Sammlung Weigand / Montage: Stolp.Stein. Initiative) Driels, Nathan, (geb am 16.5.1845 in Emden), Lehrer, wohnte bereits 1907 unter dieser Adresse. >>> Am 28.3.1928 verstorben. Ein Enkel (Name: ?) meldete sich 1993 aus Australien… Driels, Lina, geb. May, (geb am 1.4.1851 in ?), seine Ehefrau. >>> Am 30.4.1922 verstorben. Ein Enkel (Name:?) meldete sich 1993 aus Australien... Driels, Adolf, (geb 1.9.1881 in Groß-Karben), Sohn von Nathan und Lina >>> Wohnte in Ladenburg. Nach dem Novemberpogrom 1938 vom 11.11. bis 17.12.1938 interniert im KZ Dachau (Häftlingsnummer 21 518). Am ? in das Intern.lg. Gurs und anschließend in dasKZ Auschwitz verschleppt und ermordet (BG)                                                 Information über das KZ Dachau >hier Informationen über das Camp de Gurs >hier Driels, Moritz, (geb 25.10.1882 in Groß-Karben), Sohn von Nathan und Lina. >>> Wohnte in Ladenburg. Nach dem Novemberpogrom 1938 vom 11.11. bis 17.12.1938interniert im KZ Dachau (Häftlingsnummer 21 519). Am ? in das Intern.lg. Gurs und anschließend in das KZ Auschwitz verschleppt und ermordet (BG) Information über das KZ Dachau >hier Informationen über das Camp de Gurs >hier Driels, Frieda, (geb 2.5.1888 in Groß-Karben)Tochter von Nathan und Lina >>> Wohnte in Niederland. Am ? in das KZ Auschwitz verschleppt und ermordet (BG). Markus, Isaak, (geb am 15.11.1872 in Nowgorod), Lehrer, kam etwa 1928 als Lehrer nach Groß-Karben. >>> Nach November-Pogrom nach Frankfurt in die Hermannstraße 25 (Quelle: Residentenliste Bundesarchiv) geflüchtet und (Antrag am 26.6.39) über England in die USA ausgewandert.                           (Umzugsverzeichnis: rechts, Quelle: Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 519/3 19548) >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Markus, Regina, (geb am 18.6.1882 in Eddersheim), seine Ehefrau. >>> Nach November-Pogrom nach Frankfurt in die Hermannstraße 25 (Quelle: Residentenliste Bundesarchiv) geflüchtet und (Antrag am 26.6.39) über England in die USA ausgewandert. Markus, Paula, (geb am ? in?),beider Tochter. >>> Etwa 1930 durch Heirat nach Altwiedermus verzogen. Markus, Lini, (geb am ? in ?),beider Tochter. >>> Ist in die USA ausgewandert. Datum ist nicht bekannt.  ______________________________________________________________________________ Heldenberger Straße 14 Kulb, Bernhard, (geb am 19.11.1850 in Groß-Karben), Fruchthändler (Landhandel)  (Foto: Sammlung Weigand) >>> Am 23.1.1925 verstorben. Kulb, Bertha, geb Hessenberger aus Staden (geb am ? in ?),seine erste Ehefrau, Heirat am 21.6.1877. >>> ? Kulb, Anna, geb. Hermann, (geb am 24.9.1854 in Heldenbergen),seine zweite Ehefrau, Heirat am 12.8.1884. >>> Nach dem Tode ihres Mannes zog sie zu ihrer Tochter Johanne nach Friedberg. In der „Reichskristallnacht“ im November. 1938 erlitt sie einen Schlaganfall, an dessen Folgen sie am 21.12.1938 verstarb. Kulb, Rosa, (geb. am 1.1.1878 in Groß-Karben),Tochter von Bertha aus erster Ehe. >>> um die Jahrhundertwende nach Amsterdam verzogen und dort Daniel van den Bergh (geb am ? in ?) geheiratet. Etwa um 1910 heiratete sie zum zweiten Mal: Abraham Simon Sjouwerman (geb am 24.7.1881 in ?), der am 1.3.1934 verstarb.Rosa ist 1927 verstorben. Sjouwermann-van den Bergh, Josephine, (geb am 7.12.1902 in ?),geb. van den Bergh, Tochter von Rosa aus erster Ehe. >>> Heiratete einen Bruder ihres Stiefvaters. War mit ihrem Mann im 2.Weltkrieg versteckt. Sie starb am 1.12.1981. Kulb, Isidor, (geb am 24.12.1879 in Groß-Karben), Sohn von Bernhard und Bertha Kulb, Landhandel, Bruder und Geschäftspartner von Max Kulb >>> wohnte in der Bahnhofstraße 47, (mehr >hier und unter Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?“ >hier) Kulb, Max, (geb am 20.4.1883 in Groß-Karben), Sohn von Bernhard und Bertha Kulb, Landhandel, Bruder und Geschäftspartner von Isidor Kulb (siehe: Bahnhofstraße 47). >>> Am 28.11.38 nach Montevideo/Uruguay zu seinem Bruder Isidor emigriert.  Am 18.9.1954 verstorben. Kulb, Edith, (geb am 11.12.1919 in Groß-Karben), Tochter von Paula und Max. >>> Arbeitete vom 23.6.1937 bis 4.4.1938 bei einem Arzt in Frankfurt/O. 1938 nach Holland verzogen (geflohen) und blieb dort bis Ende des Krieges versteckt. Danach in die USA ausgewandert und hat geheiratet. Anlässlich der 700 Jahr-Feier im Jahr 1993 besuchte sie ihr Heimatdorf Groß-Karben ("Tage der Begegnung"). Heißt jetzt O`Black und lebt heute in New York (Stand 1993). Kulb, Paula, geborene Kaufmann, (geb am 27.12.1893 in Leutershausen), seine Ehefrau. >>> Am 28.11.38 nach Montevideo/Uruguay zu seinem Schwager Isidor emigriert.Nach dem Tod ihres Mannes zur Tochter Edith in New York gezogen und dort 1989 verstorben. Kaufmann, Kurt, (geb am 12.4.1909 in Leutershausen), Bruder von Paula Kulb, geb Kaufmann. >>> Im Jahr 1938 in die USA ausgewandert und lebt in New York (Stand 1993). Kulb, Johanna, verh. Isenburger (geb am 30.7.1885 in Groß-Karben), Tochter von Bernhard und Anna (aus Bernhards zweiter Ehe). >>> Lebte nach ihrer Heirat mit Salli Isenburger (geb am 24.6.1872 in Assenheim ) in Assenheim (oder Friedberg?). Hatten keine Kinder. Ab 1925 zog die Mutter Anna (von Johanna) zu ihnen und sie pflegten sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1938 (siehe oben).Anschließend flüchteten Johanna und Salli nach Holland, wo beide nach dem Einmarsch der Deutschen Truppen gefasst und am 4.5,1943 über Westerbork ins KZ Sobibor (Polen) deportiert wurden. Am 7.5.1943 wurden beide ermordet (YV, BG) Kulb, Wilhelmine, Minna, verh. Jacobs, (geb 23.3.1888 in Groß-Karben), Tochter von Bernhard und Anna (aus Bernhards zweiter Ehe). >>> Lebte mit ihrer Familie, Ehemann Rudolf Jacobs und den beiden Töchtern Dina (verh. Mit Daniel de Beer, zwei Kinder) und Aletta in Utrecht in Holland. Ob Tochter Aletta verheiratet war, ist nicht bekannt.Nach dem Einmarsch deutscher Truppen wurde die ganze Familie 1942 in ein KZ im Osten deportiert. Niemand kam zurück. Wilhelmine wurde in Auschwitz ermordet (YV). Kulb, Julius, (geb am 26.2.1890 in Groß-Karben), Sohn von Bernhard und Anna (aus Bernhards zweiter Ehe). >>> Wohnte mit Frau und Tochter in Frankfurt am Main, Blumenstraße.Die Familie emigrierte 1936 nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen wurde die Familie am Nikolaustag 1942 ins Lager Westerrbork, anschließend 1943 ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Julius Kulb wurde am 28.9.1944 in Auschwitz ermordet (YV). Kulb, Rosa, geb Oppenheimer, (geb am 22.2.1895 in Heldenbergen), Ehefrau von Julius Kulb. >>> Wohnte mit Ehemann und Tochter in Frankfurt am Main, Blumenstrasse. Die Familie emigrierte 1936 nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen wurde die Familie am Nikolaustag 1942 ins Lager Westerbork und anschließend 1943 ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Zusammen mit ihrer Tochter von russischen Truppen aus dem Ghetto Theresienstadt befreit. Nach Kriegsende kamen sie wieder zurück nach Amsterdam und sind von dort aus in die USA ausgewandert. Sie wurde nach der Deportation ins Ghetto Theresienstadt nie mehr ganz gesund und verstarb am 27.9.1972. Kulb, Margot, (geb am 1.4.1924 in Frankfurt/M), Tochter von Rosa und Julius. >>> Wohnte mit ihren Eltern in Frankfurt am Main, Blumenstrasse. Die Familie emigrierte 1936 nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen wurde die Familie am Nikolaustag 1942 ins Lager Westerbork und anschließend 1943 ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Zusammen mit ihrer Mutter von russischen Truppen aus dem Ghetto Theresienstadt befreit. Nach Kriegsende kamen sie wieder zurück nach Amsterdam und sind von dort aus in die USA ausgewandert. Anlässlich der 700 Jahr-Feier im Jahr 1993 besuchte sie Groß-Karben ("Tage der Begegnung"). Margot heißt jetzt Colen-Kulb und lebt heute (Stand 1993) mit ihrer Familie in New York.  ______________________________________________________________________________ Ludwigstraße 9 Bloch, Ludwig, (geb am 30.7.1886 in Sulzbach), Lebensmittelhändler (Geschäft), >>> 1937 verstorben. Bloch, Selma, verw. Grün, geborene Kahn, (geb am 20.10.1879 in Groß-Karben),Ehefrau von Ludwig Bloch. >>> Am 20.10.1939 nach New York ausgewandert und dort am 30.10.1948 verstorben. (siehe auch Burg-Gräfenröder Str. 20). Grün, Adolf, (geb am 14.2.1906 in Groß-Karben), Sohn von Selma Bloch, verw. Grün (aus erster Ehe mit dem Christen Nikolaus Grün, der vermutlich um 1910 verstorben ist). >>> Wahrscheinlich 1927 in die USA ausgewandert. Verstorben in N.Y. am 4.6.1989 (Quelle: Stammbaum Chandler) Grün, Charlotte, (geb 1908 in Groß-Karben), Tochter von Selma Bloch, verw. Grün (aus erster Ehe mit dem Christen Nikolaus Grün, der vermutlich um 1910 verstorben ist). >>> War mit dem Christen Karl Bässe verheiratet (4 Kinder). Sie ließ sich vor der Heirat taufen. Sie verstarb in den 1950-er Jahren in Groß-Karben. ______________________________________________________________________________ Ludwigstraße 14 Strauss, Julius, d´Jule, (geb am 13.4.1887 in Groß-Karben),Metzgerei, Sohn von Markus Strauss (sein Elternhaus war Heldenbergerstr. 8). >>> Am 14.10.1936 mit der ganzen Familie nach New York ausgewandert. 1967 in den USA verstorben. Strauss, Rosa, geb. Siegel (geb am 28.11.1890 in Hergershausen),seine Ehefrau. Hochzeit am 28.12.1916 in Hergershausen >>> Am 14.10.1936 mit der ganzen Familie nach New York ausgewandert. 1955 in den USA verstorben. Strauss, Milton, (geb am 19.4.1917),Sohn von Julius und Rosa >>> Am 14.10.1936 mit der ganzen Familie nach New York ausgewandert. Heiratete dort seine Frau Ruth, geb. Sonneberg. Das Ehepaar hat ein Kind. Strauss, Ilse, (geb am 26.3.1930),Tochter von Julius und Rosa >>> Am 14.10.1936 mit der ganzen Familie nach New York ausgewandert. Heiratete in den USA Harry Strauss. Das Ehepaar hat 2 Kinder. Ilse Strauss ist am 9.10.1975 gestorben. Stern, Gustav, (geb. ? am ?), Metzgerbursche bei Julius Strauss. >>> Im Jahre 1934 nach Holland ausgewandert. ______________________________________________________________________________ Mühlgasse 40 Zanders, Hermann, (geb am ? in ?), Inhaber der Mattratzen- und Schonerdeckenfabrik. >>> Ist in der Liste der "Jüdischen Haushaltsvorstände" von 1936 aufgeführt. Der weitere Verbleib ist unbekannt. Zanders, Dora, (geb am 2.10.1865 in ?),seine Ehefrau. >>> Ist in der Meldekartei von 1935 ohne Eintrag über einen Verzug aufgeführt. Der weitere Verbleib ist unbekannt. ______________________________________________________________________________ Östliche Ringstraße 9 (und 24) May, Abraham, (geb am ? 1826 in ?),Manufakturwaren. >>> Wohnte um 1907 unter dieser Adresse. Mehr ist nicht bekannt. May, Sara, geborene Grünebaum, (geb am 2.11.1838 in ?),seine Ehefrau. >>> Verstorben am 21.8.1916 May, Bertha, (geb am 25.5.1866 in ?), beider Tochter, Spitzname "Hurseschessers Bertha" >>> Wohnte um 1907 unter dieser Adresse. Nach dem Tod ihrer Eltern ging das Haus wahrscheinlich (zwischen 1916 und 1920) in die Hände der Familie Dressler über. Bertha May wohnte bis zu ihrem Tod (?) als Mieterin im Haus Östliche Ringstr. 24. ______________________________________________________________________________ Wächtergasse 2 Gerbig, Lina, (geb ? 1883 in ?), Ehefrauvon Karl Gerbig. >>> Sie war mit dem Christen Karl Gerbig verheiratet, der in der Burg-Gräfenröder-Straße 15 ein Friseurgeschäft hatte. Sie waren nach dem 1. Weltkrieg in Groß-Karben zugezogen, wohnten hier in der Wächtergasse 2 und hatten eine Tochter. Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges zogen sie in die Bahnhofstrasse 22, wo auch das Friseurgeschäft fortgeführt wurde. >>> Lina Gerbig hatte sich (vermutlich) nach ihrer Hochzeit taufen lassen und war außer Hänseleien keinen Repressalien ausgesetzt. Sie starb 1962 in Groß-Karben und wurde auf dem (christlichen) Friedhof in Gr.-Karben begraben.(siehe auch Bahnhofstraße 22) ______________________________________________________________________________ Wächtergasse 6 Strauß, Daniel, (geb am ? in ?), Schuhmacherei. >>>1885 stellt er ein Gesuch auf Wohnungsfürsorge. Wohnte noch 1907 unter dieser Adresse und ist am ? verstorben. Strauß, Isidor, "Franz", (geb am 15.8.1880 in Groß-Karben),Sohn von Bertha und Daniel. Lernte in Vilbel das Küferhandwerk, heirate dort 1907 Emilie Margarethe Pfeil, die ebenfalls aus Gross Karben stammte. >>> Er wurde bereits vor der "Reichskristallnacht" zur Zwangsarbeit in Frankfurt/M verpflichtet und in Vilbel gemeinsam mit dem Ehepaar Goldberg, Elise Strauß und Karoline Schiff im Wasserweg 2 ghettorisiert. Vilbeler Bürger versorgten sie heimlich mit Lebensmitteln.Am 14. Februar 1945 ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Kam nach Kriegsende Mitte Juni 1945 als Schwerkranker zurück und verstarb am 12. August 1945 in Bad Vilbel in der Ritterstrasse 41 (siehe Bild unten mit der Tochter seiner Schwester Kathinka). Strauß, Bertha, geborene Rapp, (geb. am ? in ?),seine Ehefrau. >>> In Groß-Karben am ? verstorben. Strauß, Kathinka, verheiratete Feulner, (geb am ? in ?), Tochter von Bertha und Daniel. Hatte eine Tochter, Else (verheiratete Schneider). Diese wuchs - nachdem sie zwei Jahre alt war - bei ihrem Onkel Isidor "Franz" Strauß in Vilbel in der Rittergasse 45 auf und verstarb 1991 in Groß-Karben. Else Schneider, geb. Strauß , mit Isidor "Franz" Strauß und Ehefrau (im Jahr 1914). Für die Überlassung des Fotos bedanken wir uns bei Herrn Franz Schneider, Enkel von Kathinka Strauß, Sohn von Else Schneider, geb Strauß. Dank seiner Hinweise konnten die Angaben über die Familie Daniel Strauß komplettiert bzw. berichtigt werden. Strauß, Franziska, (geb am 19.8.1888 in Groß-Karben (BG) Tochter von Bertha und Daniel, ledig. siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier Sie war mittellos, lebte von der Unterstützung der anderen Juden, putzte die Synagoge. >>> Am 15.9.1942 in das Sammellager Darmstadt und von dort (zusammen mit den beiden Hirsch-Kindern aus der Wilhelmstraße 16) am 30.9.42 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert (MK, BG). Information über das Vernichtungslager Treblinka > hier Verzeichnis „Wohnsitzverlegung“ (!!) des Sammellagers Darmtadt  (Quelle: Initiative "Gedenkort Güterbahnhof Darmstadt") _________________________________________________________________________ Wilhelmstraße 3 Roß, Nathan, (geb am 26.2.1859 in Groß-Karben), Sohn von Löb Roß (geb am ? in?) Manufakturenhandlg. >>> Wohnte hier bereits 1907 und ist am 11.1.1936 in Groß-Karben verstorben. (Firmenanzeige: Sammlung H. Dietz, Foto: Sammlung R. Wierz) Roß, Lina, geb Strauss, (geb 11.7 .1844 in Groß-Karben), Ehefrau von Nathan Ross. >>> Am 29.7.1922 in Groß-Karben gestorben (Quelle: Streiflichter, Band 2). Legimationskarte für Gewerbebetrieb (Foto: Stolp.Stei. Karben) Roß, Moritz, (geb am 22.6.1888 in Groß-Karben), Sohn von Lina und Nathan, Handlungsgehilfe, siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier Als der erste Weltkrieg ausbrach, meldete er sich freiwillig und kehrte ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz Erster Klasse, jedoch beinamputiert, zurück. Am 15.9.1919 heiratete er in Himbach Clara Fuld in ihrem Heimatort. >>> Nach den Ausschreitungen der Pogromnacht zusammen mit seiner Frau Klara im Dezember 1938 nach Frankfurt "verzogen" (geflohen!). >>> Am 15. September 1942 wurde er zusammen mit seiner Frau aus der Frankfurter Wohnung in der Herderstraße 25, 1. Stock, in das Ghetto Theresienstadt (Transport XII/3 am 16.9.42) verschleppt und von dort nach zweijähriger Gefangenschaft am 6. Okt.1944 in das Vernichtungslager Auschwitz transportiert, wo er unmittelbar nach der Ankunft ermordet wurde (MK, YV). Ross, Klara, geb. Fuld (geb am 13.8.1898 in Himbach), seine Ehefrau. Heiratete am 15.9.1919 in Himbach Moritz Roß in ihrem Heimatort, siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Nach den Ausschreitungen während der Pogromnacht zusammen mit ihrem Mann Moritz im Dezember 1938 nach Frankfurt (geflohen!). >>> Am 15. September 1942 wurde sie zusammen mit ihrem Mann aus der Frankfurter Wohnung in der Herderstraße 25, 1. Stock, in das Ghetto Theresienstadt (Transport XII/3 am 16.9.42) verschleppt und von dort nach zweijähriger Gefangenschaft am 6. Okt. 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz transportiert, wo sie unmittelbar nach der Ankunft ermordet wurde (MK, YV). Am 15. September werden von frankfurt/M 1378 überwiegend ältere Menschen mit dem Zug in das Ghetto Theresienstadt verschleppt. Wie bei den vorherigen beiden Deportationen am 18.8.42 und 1.9.42 werden sie gezwungen,sich zwei Tage zuvor in den "Gestapo-Haftstätten" Rechneigrabenstraße 18-20 und Hermesweg 5-7 zu sammeln. Es sind auch 42 Kinder im Alter von 12 Monaten und 14 Jahren unter ihnen. Diese kommen aus den Kinderheimen der weiblichen Fürsorge e.V. in der Hans Thoma Straße 24. Abfahrtort ist ein Bahngleis nahe dem Osthafens. Der Zug erreicht das Ghetto Theresienstadt am 16. September. Allein 326 Personen dieses Transportes werden bis Juli 1944 weiter in Vernichtungslager verschleppt. Nur 105 Betroffene dieses Transportes erleben 1945 die Befreiung. ______________________________________________________________________________ Wilhelmstraße 7 Strauss, Mayer oder Meyer (geb am 10.5.1851 in ?), Metzgerei. Bruder von Markus Strauss (siehe Heldenbergerstr. 8). >>> Am 7.6.1919 in Groß-Karben verstorben (auf dem Grabstein steht Meyer Strauss!) Strauss, Bettchen, geb. Stern (geb am 03.03.1847 in Bischofsheim /Main) seine Ehefrau >>> Am 30.10.1921 verstorben und auf dem jüd. Friedhof G.-Karben beerdigt Strauss, Johanna, verheiratete Hahn, (geb 28.12.1876 in Groß-Karben),Tochter von Meyer und Bettchen. >>> Ist nach Heirat nach Ffm gezogen. Am 15.9.1942 in das GhettoTheresienstadt verschleppt und dort zwei Wochen später am 26.9.42 gestorben. Strauss, Nathan, (geb 12.12.1880 in Groß-Karben), 1915 in Frankreich gefallen, >>> siehe Wilhelmstraße 16 Strauss, Julius, (geb am 11.9.1882 in Groß-Karben),sein jüngster Sohn, Handlungsgehilfe. >>>Wohnte unter dieser Adresse bis 1907.1908 heiratete er Tilla Toni Ehrmann (geb 1883), die Tochter von Metzgermeister Herrmann Ehrmann in Bergen (heute Bergen-Enkheim) und betrieb dort ein Herrenbekleidungsgeschäft. Er war viele Jahre Vorsitzender der örtlichen jüdischen Gemeinde.Das Ehepaar hatte zwei Töchter, Ruth Juliana (verheiratete Haberer)und Martha Frederike (verheiratete Levi), die 1936 nach Durban/Südafrika emigrierte.Julius Strauß lebte mit seiner Frau im Haushalt der Tochter Ruth Juliana und deren Mann in Offenburg in der Hildastraße 47a. >>> Nach dem Novemberpogrom 1938 vom 12.11. bis 17.12.1938 interniert im KZ Dachau (Häftlingsnummer 23 026). (Information über das KZ Dachau >hier) >>> Im Rahmen der sogenannten Wagner-Bürckel-Aktion am 21./22. Oktober 1940 wurde Julius Strauß in das Internierungslager Gurs und später in das Spitallager Noe am Rande der Pyrenäen verschleppt, anschl. in das Intern.lager Drancy. Informationen über das Camp de Gurs >hier  Mit dem 50.Transport aus dem Sammellager Drancy kam er am 4.3.1943 ins KZ Majdanek (MK) und wurde dort ermordet (MK, BG).In Offenburg erinnert in der Hildastraße 47a ein Stolperstein an das Schicksal von Julius Strauß (Quelle: Projekt Stolpersteine Bergen-Enkheim). >>> Die Frau von Julius und die Tochter Ruth Juliana sowie auch deren Ehemann konnten gerettet werden, weil dieser im französischen Untergrund arbeitete. Alle drei emigrierten nach Durban/Südafrika (zu Martha Levi, geb. Strauß, der Tochter von Julius und Tila Toni Strauß). Strauss, Max, Mahjersch Max, (geb am 4.12.1874 in Groß-Karben),Metzgerei und Schuhhandel, ältester Sohn von Mayer Strauss.Er war Mitbegründer und langjähriges Mitglied des Männergesangvereins "Frohsinn" (Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft im Mai 1930, mehrere Jahre Vorstandsmitglied). >>> Mit seiner Ehefrau am 14.12. 1938 nach Frankfurt/M verzogen und vondort aus nach Südafrika ausgewandert. Strauss, Recha, (geb am 12.11.1881 in Alzenau), seine Ehefrau. >>> Mit ihrem Ehemann am 14.12.1938 nach Frankfurt/M verzogen und vondort aus nach Südafrika ausgewandert. Strauss, Manfred, (geb am 6.11.1910 in Groß-Karben),beider Sohn, Kaufmann, Mitglied im Sportverein 1920 in Groß-Karben. >>> Am 10.10.1936 nach Südafrika ausgewandert. Ist inzwischen verstorben. Strauss, Berthold, (geb am 14.7.1915 in Groß-Karben), beider Sohn, Metzger. >>> Im Januar 1937 nach Südafrika ausgewandert und lebt dort mitseiner Familie in Queenstown (Stand 1993). Anlässlich der 700 Jahr-Feierim Jahr 1993 besuchte er sein Heimatdorf Groß-Karben ("Tage derBegegnung"). Kanthal, Theo, (geb am 28.5.1915 in Langenselbold ?), Metzgergeselle. >>> Am ? in die USA emigriert. ______________________________________________________________________________ Wilhelmstraße 16 Strauss, Nathan, (geb am 12.12.1880 in Groß-Karben),Sohn von Mayer Strauss (Wilhelmstr. 7). Vermutlich hat Nathan Strauss zusammen mit seiner Ehefrau das Haus nach 1907 von der Familie Karl Strauch, (genannt "Napoleon"), übernommen. >>> War Soldat im 1. Weltkrieg und ist am 30.7.1915 in Frankreich gefallen. Strauss, Jenny, geb Junker,(geb am 28.1.1880 in Groß-Karben), seine Ehefrau, Schwester von Rosa Rosenthal, geb. Junker, Heldenbergerstr. 3, und Tonie Hirsch, geb Junker, Wilhelmstr.16. >>> Am 15.3.1927 in Groß-Karben verstorben. Strauss, Max, Mäxchen, (geb am 7.4.1914 in Groß-Karben),beider Sohn. >>> Im Jahr 1934 (oder früher) in die USA ausgewandert und soll dort in den 1980er-Jahren verstorben sein. Hirsch, Adolf, (geb am 23.4.1882 in Frankfurt/M),ambul. Gewerbe, Hausierer siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Vom 12. November 1938 (nach Pogrom) bis 15. Dezember 1938 in das KZ Buchenwald interniert worden. >>> Mit Frau und Kinder am 15.9.1942 in das Sammellager Darmstadt, von dort am 27.9.42 in das Ghetto Theresienstadt deportiert (Transport XVII/1 , Train Da 520 from Darmstadt, Hesse, Germany to Theresienstadt,Ghetto,Czechoslovakia on 27/09/1942, Prisoner Nr. 235). Die beiden Kinder wurden drei Tage später von Darmstadt aus nach Treblinka deportiert und ermordet! >>> Adolf Hirsch wurde 1944 in Auschwitz ermordet (Transport Ep from Theresienstadt,Ghetto,Czechoslovakia to Auschwitz Birkenau,Extermination Camp, Poland on 09/10/1944, Prisoner Nr. 521) Item ID: 4825510 (Quelle: YV). Informationen zum Ghetto Theresienstadt > hier Informationen zum KZ Auschwitz > hier und > hier Hirsch, Antonie (Tonie), geb. Junker, (geb am 5.8.1889 in Groß-Karben),seine Ehefrau, (Schwester von Jenny Strauss, geb Junker, gleiche Adresse und Rosa Rosenthal, geb. Junker, Heldenbergerstr. 3). siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Mit Ehemann und Kinder am 15.9.1942 in das Sammellager Darmstadt und von dort am 27.9.42 in das GhettoTheresienstadt deportiert (Prisoner Nr. 236) und hier am 12. (oder 13.) 8.44 gestorben. Item ID: 4826226 (Quelle:YV). Die beiden Kinder wurden drei Tage später von Darmstadt aus nach Treblinka deportiert ! Informationen zum Ghetto Theresienstadt > hier Informationen zum KZ Auschwitz > hier und > hier Hirsch, Marga, Else, geb am 25.7.1923 in Groß-Karben), Tochter von Adolf und Tonie siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Am 15.9.1942 in das Sammellager Darmstadt und von dort am 30.9.42 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und ermordet. (MK). Die Eltern wurden drei Tage vor ihnen von Darmstadt aus nach Theresienstadt deportiert !!      Informationen zum Ghetto Theresienstadt > hier Informationen zum KZ Auschwitz > hier und > hier Hirsch, Erich, (geb am 2.2.1925 in Frankfurt), Sohn von Adolf und Tonie siehe auch Seite: "Stolpersteine in Karben-wo?" >hier >>> Am 15.9.1942 in das Sammellager Darmstadt und von dort am 30.9.42 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und ermordet. (MK). Die Eltern wurden drei Tage vor ihnen von Darmstadt aus nach Theresienstadt deportiert !! Erich und Marga Hirsch im Jahr (etwa) 1930 (Foto: Sammlung Weigand) ______________________________________________________________________________ Friedrich-Ebert-Straße 6 (1933-1945: Peter-Gmeinder-Straße 6) Kirschberg, David, (geb am 28.4. (oder 9.?)1867 in Wejherowo, Neustadt in Westpreußen), Schneidermeister.David Kirschberg hatte in Bütow eine größere Schneiderei, die er 1933 dort verfolgungsbedingt aufgeben musste. Hier wohnte er zur Miete. >>>Am 30.4.1935 nach Frankfurt(M), Ostendstraße 28 verzogen (Umzug auf Meldekarte siehe oben, Sammlung Weigand), wo er bis 1937 wieder als Schneider tätig war. Angesichts der für den 24. Mai 1942 geplanten Deportation "nach Osten" nahm er sich am 21. 5.1942 das Leben. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er mit Ehefrau in Ffm in der Klingerstraße 27. (ML) Kirschberg, Berta, geb, Sternberg (geb am 12. (oder 6.?) 1.1867 in Puck, Putzig, seine Ehefrau, >>> Am 30.4.1935 nach Frankfurt , Ostendstraße 28 (später in die Klingerstraße 27) verzogen und wurde 1942 nach dem Tod ihres Mannes David im Sandweg 7 ghettorisiert. >>> Am 18. August 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und dort 1945 von den sowetischen Truppen befreit. Sie kehrte im Juli 1945 nach Frankfurt zurück und lebte bis zu ihrem Tod im Jahr 1954 im Jüdischen Altenheim in der Gagernstraße 36. (ML). Kirschberg, Therese, (geb am 14.9.1899 in Bütow), beider Tochter. >>> Mit ihren Eltern am 30.4.1935 nach Frankfurt(M), Ostendstraße 28 verzogen.Heirate in Frankfurt Friedich Kaufmann (geb 22.7.1894 in Frankfurt). Sie hatten einen Sohn (Semy oder Sany, geb. am 15.1.1942 in Frankfurt).Am 15. September 1942 wurde das Ehepaar mit ihrem acht Jahre alten Sohn in das Ghetto Theresienstadt verschleppt. Mutter und Kind wurden am 6. Oktober 1944 in Auschwitz ermordet, der Vater am 28. September 1944. (ML) Informationen zum Ghetto Theresienstadt > hier Informationen zum KZ Auschwitz > hier und > hier Der Sohn von David und Bertha Kirschberg: Alex Kirschberg (geb am 28.11.1893 in Bütow) lebte seit 1922 in Burg-Gräfenrode und war der Vater von Klärchen Kirschberg (siehe auch Juden in Burg-Gräfenrode, Freihofstraße 1 >hier) Weitere Juden in Groß-Karben - in der Bahnhofstraße  >hier anklicken Auf dieser Seite zurück nach oben >hier   Quellenangaben und Abkürzungen:  Gespräche mit Zeitzeugen und Recherchen beim Haupststaataarchiv Wiesbaden  und Staatsarchiv Darmstadt. 4. überarbeitete und erweiterte Dokumentation (1993) "Gross-Karben und seine Juden" von Helmut Weigand.  Helmut.Weigand (1925-2006) Für die freundliche Genehmigung Auszüge veröffentlichen zu dürfen, bedanken wir uns bei Frau Gustl Weigand Dank der intensiven Unterstützung von Frau Monica Kingreen, Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt. konnten die uns vorliegenden Unterlagen entsprechend vervollständigt werden. Kennzeichnung: (MK). Die  Angaben über die Internierung im KZ Buchenwald hat uns das Thüringische Staatsarchiv Weimar zur Verfügung gestellt. Bei den Recherchen über Deportationen aus Frankfurthat uns Herr Michael Lenarz, Jüdisches Museum, Frankfurt/M geholfen. Kennzeichnung: (ML), Die Angaben über Eintragungen in Hausstandsbüchern der Stadt Frankfurt/M haben wir von Frau Sigrid Kämpfer vom Institut für Stadtgeschichte Frankfurt/M erhalten. Kennzeichnung: (SK). Bei der Ermittlung von Geburts- und Sterbedaten sowieFamilienzusammenhängen haben uns dankenswerterweise Herr Reinhold Schnitzer, Frau Erika Schade (ES) und Frau Susanne Schubert (SCH) von der Stadtveraltung Karben unterstützt. Herr Meinhard Jänsch, Petterweil, hat uns freundlicherweisse aus Personenstandsregistern der jüdischen Gemeinde Burg-Gräfenrode Daten zur Verfügung gestellt, die er in einem "Familienbuch" (>>>hier) zusammengefaßt hat Kennzeichnung: (MJ). Weitere Ergänzungen haben wir der Website www.yadvashem.org entnommen - Kennzeichnung: (YV) und dem Gedenkbuch des Bundesarchivs - Kennzeichnung: (BG). Auf weitere Quellen wird im jeweiligen Text hingewiesen. Auf dieser Seite zurück nach oben >hier .