Initiative “Stolpersteine in Karben”
Initiativen-Kalender: 2018
Jahr 2018
Zur Transparenz der Abläufe innerhalb der Initiative  sind hier in zeitlicher Folge die einzelnen Aktivitäten aufgelistet für das 
16. November 2018: Die Dokumentation „Reichskristallnacht“ in Groß-Karben wird in der Aula der Kurt-Schumacher- Schule aufgebaut.   Auf der Grundlage der Ausstellung werden je nach Jahrgangsklasse die Schwerpunkte „Pogrom in Karben“ und „KZ Buchenwald“ behandelt. Presseberichte >hier 10. November 2018 in der St. Michaeliskirche in Klein Karben: Gedenken an „Reichskristallnacht“ in Groß-Karben Mit einer Gedenkstunde am 10. November um 19 Uhr in der St. Michaelis Kirche in Klein Karben erinnerte die >Initiative Stolpersteine in Karben< gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Klein-Karben an die Ausschreitungen in Groß- Karben.   Unter dem Titel:                „Moritz Roß, ein Groß-Kärber Bub -              Briefe, die nicht geschrieben wurden“ wurde in Form von Briefen, die Moritz Roß geschrieben haben könnte, die Situation der Juden in der Zeit vor, bei und nach den Novemberausschreitungen in Groß-Karben in Erinnerung gerufen. Auch   wenn   es   nur   ein   „Kunstgriff“   ist   und   die   Briefe   nicht   von   Moritz   Roß   verfasst   worden    sind, entspricht    der    Inhalt    der    Briefe    den    tatsächlichen    Ereignissen    in    Groß-Karben    und    ist    durch Polizeiprotokolle    und    Berichte    von    Zeitzeugen    sowie    Archivunterlagen    der    Staatsarchiven    in Wiesbaden, Darmstadt und Weimar belegt. Mehr zu Moritz und Klara Roß >hier Musikalisch wurde die Veranstaltung begleitet von Lydia Blum (Violoncello) und Hannah Laus (Violine). Sie spielten Werke von F. Mendelssohn, J.S.Bach und auch Jüdische Lieder. Im Anschluss an die Gedenkfeier in der St. Michaelis Kirche nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch im Evangelischen Gemeindehaus. Presseberichte >hier 1. November 2018, 17 Uhr: Eröffnung der Ausstellung >Vor 80 Jahren - „Reichskristallnacht“ in Groß-Karben< im Foyer des Karbener Bürgerzentrums Am 10. November 2018 jährt sich zum 80. Mal die sogenannte „Reichskristallnacht“. Dieser Novemberpogrom im Jahr 1938 war der von den Nationalsozialisten verordnete und lückenlos geplante Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der Juden. Auch in Groß-Karben wurde die Synagoge geschändet und niedergebrannt. Geschäfte und Wohnungen jüdischer Bürgerinnen und Bürger wurden geplündert und zerstört, Familienväter in das KZ Buchenwald verschleppt. Eine Dokumentation, die sich mit diesem Thema beschäftigt, zeigt die >Initiative Stolpersteine in Karben< vom 1. bis 12. November 2018 im Foyer des Karbener Bürgerzentrums. Inhalt der Dokumentation >hier Grundlage der Darstellung des 10. November 1938 in Groß-Karben sind Polizeiprotokolle sowie Aussagen im Prozess vor der Strafkammer I des Landgerichts Gießen am 22.Januar 1949 wegen Landfriedensbruchs, bei dem die Ausschreitungen in Groß-Karben im Nov. 1938 verhandelt wurden. Eröffnet wurde die Ausstellung im Foyer des Bürgerzentrums am 1. November 2018 um 17 Uhr vom Bürgermeister der Stadt Karben Guido Rahn, der jüdischen Kantorin Leah Frey-Rabine und einem Projektchor der Kurt-Schumacher-Schule unter der Leitung von Veronika Jezovšek. Weitere Fotos: PDF Dokument hier anklicken >>>> Presseberichte: PDF Dokument hier anklicken >>>> Ausstellung und Gedenkstunde wurden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der hessischen Landesregierung und dem Wetteraukreis gefördert: Presseberichte >hier 15. Oktober 2018: Mark Kaback (New Jersey) besuchte Groß-Karben und war auf „Spurensuche“: Sein Großvater Moritz Kahn (später Morris Kahn) wohnte in der Burg-Gräfenröder Straße 20 und war der Sohn von Karl und Johanna Kahn. Dass Foto zeigt Mark Kaback am Grab seiner Urgroßeltern auf dem Jüdischen Friedhof in Groß-Karben.