Initiative “Stolpersteine in Karben”
Initiativen-Kalender: 2018
Jahr 2018
Zur Transparenz der Abläufe innerhalb der Initiative  sind hier in zeitlicher Folge die einzelnen Aktivitäten aufgelistet für das 
10. November 2018 in der St. Michaeliskirche in Klein Karben: Gedenken an „Reichskristallnacht“ in Groß-Karben Mit einer Gedenkstunde am 10. November um 19 Uhr in der St. Michaelis Kirche in Klein Karben erinnert die >Initiative Stolpersteine in Karben< gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Klein-Karben an die Ausschreitungen in Groß-Karben.   Unter dem Titel:                „Moritz Roß, ein Groß-Kärber Bub -              Briefe, die nicht geschrieben wurden“ wird das Schicksal der Juden in Groß-Karben am Beispiel der Familie Roß dargestellt, die seit Generationen in der Wilhelmstraße wohnte. In Form von Briefen, die Moritz Roß geschrieben haben könnte, wird die Situation der Juden in der Zeit vor, bei und nach den Novemberausschreitungen in Groß-Karben in Erinnerung gerufen. Auch wenn es nur ein „Kunstgriff“ ist und die Briefe nicht von Moritz Roß verfasst worden sind, entspricht der Inhalt der Briefe den tatsächlichen Ereignissen in Groß-Karben und ist durch Polizeiprotokolle und Berichte von Zeitzeugen sowie Archivunterlagen der Staatsarchiven in Wiesbaden, Darmstadt und Weimar belegt. Mehr zu Moritz und Klara Roß >hier Musikalisch wird die Veranstaltung begleitet von Lydia Blum (Violoncello) und Hannah Laus (Violine). Sie spielen Werke von F. Mendelssohn, J.S.Bach und Jüdische Lieder. Im Anschluss an die Gedenkfeier in der St. Michaelis Kirche haben die Gäste – wie bei den Gedenkfeiern in den Vorjahren - Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch im Evangelischen Gemeindehaus. Presseberichte >hier ******************************************************************************************************************** 1. November 2018, 17 Uhr: Eröffnung der Ausstellung >Vor 80 Jahren - „Reichskristallnacht“ in Groß-Karben< im Foyer des Karbener Bürgerzentrums Am 10. November 2018 jährt sich zum 80. Mal die sogenannte „Reichskristallnacht“. Dieser Novemberpogrom im Jahr 1938 war der von den Nationalsozialisten verordnete und lückenlos geplante Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der Juden. Auch in Groß-Karben wurde die Synagoge geschändet und niedergebrannt. Geschäfte und Wohnungen jüdischer Bürgerinnen und Bürger wurden geplündert und zerstört, Familienväter in das KZ Buchenwald verschleppt. Eine Dokumentation, die sich mit diesem Thema beschäftigt, zeigt die >Initiative Stolpersteine in Karben< vom 1. bis 12. November 2018 im Foyer des Karbener Bürgerzentrums. Grundlage der Darstellung des 10. November 1938 in Groß-Karben sind Polizeiprotokolle sowie Aussagen im Prozess vor der Strafkammer I des Landgerichts Gießen am 22.Januar 1949 wegen Landfriedensbruchs, bei dem die Ausschreitungen in Groß-Karben im Nov. 1938 verhandelt wurden. Eröffnet wurde die Ausstellung im Foyer des Bürgerzentrums am 1. November 2018 um 17 Uhr vom Bürgermeister der Stadt Karben Guido Rahn, der jüdischen Kantorin Leah Frey-Rabine und einem Projektchor der Kurt-Schumacher-Schule unter der Leitung von Veronika Jezovšek. Weitere Fotos: PDF Dokument hier anklicken >>>> Pressebericht: PDF Dokument hier anklicken >>>> Ausstellung und Gedenkstunde werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der hessischen Landesregierung und dem Wetteraukreis gefördert: Weitere Presseberichte >hier